Fort-/Weiterbildung

Wir bringen Sie voran!

Perspektiven im Sankt Katharinen-Krankenhaus

Wer Spitzenmedizin liefert, braucht Spitzenpersonal. Ausgezeichnete medizinische Betreuung fängt mit den Menschen an, die sie ausüben. Unser Haus bietet ein umfassendes Weiterbildungsangebot. Sie sind auf der Suche nach einer beruflichen Herausforderung? Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten im Sankt Katharinen-Krankenhaus. Wir freuen uns auf Sie!

Susanne Portmann ist Leitung der Abteilung Innerbetriebliche Fortbildung. Ein nicht mehr wegzudenkender Baustein der Berufsbildung ist die Fortbildung. Sie dient in erster Linie dazu, sich dem Qualifikationsbedarf entsprechend, schnell und zukunftsorientiert anzupassen. Zur Sicherung und Weiterentwicklung der Behandlungs- und Betreuungsqualität fördern und fordern wir die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen. Im Rahmen der innerbetrieblichen Fortbildung sind sowohl Pflichtveranstaltungen als auch Veranstaltungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung vorgesehen. 

In den Fachabteilungen vor Ort werden regelmäßig fachspezifische Fortbildungen angeboten.

Weiterbildungsermächtigungen

Facharzt-Weiterbildungen

Gute Weiterbildung ist unerlässlich. Wir bieten Ihnen exzellente Bedingungen für die Erlangung einer Facharzt-, Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung.

In unserer Abteilung besteht die Weiterbildungsmöglichkeit zum Facharzt für Anästhesiologie im Umfang von 30 Monaten (inklusive sechs Monaten Intensivmedizin), sowie zur Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin im Umfang von weiteren sechs Monaten. 

Chefarzt Dr. med. Thorsten Morlang

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Notfallmedizin

Unser Chefarzt Dr. med. Morlang ist zu folgender Weiterbildung ermächtigt: 

  • Facharzt für Allgemeinchirurgie: 6 Jahre
  • Facharzt für Viszeralchirurgie: 5 Jahre
  • Spezielle Viszeralchirurgie: 1 Jahr

Unser Chefarzt Dr. med. Leonhard Fricke ist zu folgender Weiterbildung ermächtigt:  

Geriatrie: Dr. med. Leonhard Fricke

  • Facharzt für Innere Medizin: 1 Jahr
  • Geriatrie: volle Weiterbildungsermächtigung

  • Chefarzt: Prof. Dr. med. H. Sievert (Weiterbildungsbefugnis Kardiologie und Innere Medizin)
  • Leitender Oberarzt Mathias D´Souza-Hecking (Weiterbildungsbefugter Innere Medizin, Kardiologie und Innere Medizin)

Innere Medizin: Zusammen mit der Medizinischen Klinik II: 4 Jahre, ab März 2023: 5 Jahre vorgesehen

Kardiologie und Innere Medizin: Volle Weiterbildungszeit (6 Jahre)

Unsere leitenden Ärzte sind zu folgenden Weiterbildungen ermächtigt:  

Neurologie: Chefarzt Dr. med. Christian Jacobi 

Facharzt für Neurologie drei Jahre intensivmedizinische Versorgung neurologischer Patienten eingeschlossen.

Sie können bei uns Famulaturen und das Neurologie-Tertial im Rahmen des Praktischen Jahres absolvieren. Auch bieten wir Ihnen exzellente Bedingungen auf dem Weg zur Erlangung der Facharztbezeichnung Neurologie. 

Unser Chefärzte Dr. med. Gesa Dierke und Dr. med. Steffen Relecker verfügen über die Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Urologie über 4 Jahre.

  • Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Frankfurt am Main
  • Europäisches Schulungszentrum für HoLEP-Chirurgie

Fort-/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten in Kooperation mit Bildungsinstituten

Steigende Anforderungen und Veränderungen stellen die Pflegekräfte in der Notfallaufnahme vor neue Herausforderungen. Um eine hohe Qualität und Spezialisierung im Bereich der Notfallversorgung weiterhin zu gewährleisten, bedarf es fachlicher Kompetenzen, die über die Ausbildung als Pflegefachfrau/-mann hinausgehen.

Ziel der Weiterbildung zur Notfallpflege ist es, die Pflegekräfte für die komplexen Herausforderungen zu schulen und die Qualität und Spezialisierung in den Notaufnahmen stetig weiter zu entwickeln. Die Weiterbildung Notfallpflege befähigt die Teilnehmenden, Patient*innen entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse zu versorgen. Sie bietet den in der Notfallaufnahme tätigen Pflegefachkräften eine nach DKG anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit, die sie für die vielfältigen Anforderungen und Tätigkeiten in der Notfallaufnahme qualifiziert.

Die Weiterbildung zur Praxisanleitung für Pflegeberufe hat das Ziel, den Teilnehmer*innen Fachkompetenz, Methodenkompetenz, soziale und persönliche Kompetenz sowie systemisch-ökologische Kompetenz zu vermitteln.

Die zu erwerbenden Kernkompetenzen sind: 

  • Didaktik und Methodik, Planung und Gestaltung von Anleitungsprozessen
  • Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenz
  • Konfliktmanagement, Anleitung in besonderen Situationen
  • Beurteilungssysteme und Prüfungen: Planung, Durchführung, Verfahren, Leistungsmessung
  • Rollenkompetenz, Selbstbild, Zeitmanagement
  • Berufliche Sozialisation
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Motivationspsychologie, Umgang mit Lernschwierigkeiten
  • Lernbegleitung und Beratung, Analyse von Lernzielen
  • Entwicklungspsychologie des Jugend- und Erwachsenenalters
  • Lernpsychologie, Selbstgesteuertes Lernen 

Die in der Regel zweijährige Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend. Die Weiterbildung gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil, nebst Modulprüfungen und praktischen Leistungsnachweisen. Der theoretische Teil besteht aus zwei Basismodulen und vier Fachmodulen. Die Module wiederum gliedern sich in Moduleinheiten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten im Verantwortungs- und Kompetenzbereich einer examinierten Pflegeperson. Die Weiterbildung soll theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten zur Weiterentwicklung der beruflichen Handlungskompetenzen vermitteln.

Die berufspraktischen Einsätze umfassen mindestens 1.800 Stunden in nachfolgend aufgeführten Einsatzbereichen der Heimatklinik und/oder der angeschlossenen Krankenhäuser/Einrichtungen.

Nach Möglichkeit werden Wünsche der Weiterbildungsteilnehmer*innen berücksichtigt. Zur Sicherstellung des Ziels der Weiterbildung sind mindestens zehn Prozent der berufspraktischen Stunden in Form einer qualifizierten Praxisanleitung durch geeignete Personen durchzuführen. Die erforderlichen Anteile der praktischen Weiterbildung umfassen:

  • mindestens 300 Stunden in der Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • mindestens 300 Stunden in Traumatologie und/oder Orthopädie
  • mindestens 300 Stunden in der Gynäkologie und/oder Urologie
  • mindestens 300 Stunden in der ZSVA/AEMP, Endoskopie, Notfallambulanz und Anästhesie
  • mindestens 600 Stunden in mindestens zwei weiteren operativen Disziplinen

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmenden

  • können auf professioneller Basis Beziehungen gestalten, kommunizieren, kooperieren sowie Konflikte bewältigen.
  • sind befähigt, Anleitungen und Beratungen der zu Pflegenden und Angehörigen professionell anzubahnen und gegebenenfalls in Teilbereichen durchzuführen.
  • reflektieren die Bedeutung und Struktur des Gesundheitswesens.
  • verstehen grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und integrieren betriebswirtschaftliche Instrumente und Verfahrensweisen in ihr professionelles Handeln.
  • analysieren die speziellen Gegebenheiten der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und setzen adäquate Lösungen ein.

Fachgebiete des theoretischen und praktischen Unterrichts entsprechend der DKG Empfehlung.

Berufswissenschaftlicher Bereich

  • Pathophysiologie
  • Sozialwissenschaften
  • Angewandte Krankenhaushygiene
  • Spezielle Pharmakologie und Anästhesie
  • Aktuelle Medizintechnik
  • Rechtswissenschaften
  • Krankenhausbetriebslehre und Organisationslehre
  • Pathophysiologie bei endoskopischen Eingriffen
  • Methoden und Techniken endoskopischer Eingriffe sowie Mitarbeit bei Diagnostik und Therapie
  • Instrumenten-, Geräte- und Materialkunde
     

Die praktische Weiterbildung umfasst 2.400 Stunden in den jeweiligen Praxisfeldern der Endoskopie und gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Endoskopische Gastroenterologie 600 Stunden
  • Endoskopische Pneumologie 300 Stunden
  • Endoskopische Urologie 300 Stunden
  • MIC, Anästhesie, Interv. Radiologie 300 Stunden
  • weitere endosk. Fachabteilungen

Ziel der Weiterbildung

Ziel dieser Weiterbildung ist es, Sie zu befähigen, Unterricht und Beratung von Menschen mit Typ 2 Diabetes in einem interdisziplinären Team durchzuführen. Darüber hinaus können Sie in der Betreuung von Menschen mit Typ 1 Diabetes unterstützend eingesetzt werden. Dabei untersteht Ihre Tätigkeit immer der Leitung der*s für die Therapie verantwortlichen Ärzt*in und ist eingebettet in die therapeutische Vorstellung des Behandlungsteams.

Als Diabetesassistent*in DDG sind Sie ein wichtiges Bindeglied in der Versorgung von Menschen mit Diabetes!

 

Inhalte

• Grundlagen des Krankheitsbildes Typ 2 Diabetes

• Diagnostik, Therapie

• Ernährung, Bewegung

• Folgeerkrankungen, Diabetisches Fußsyndrom

• Psychologische und soziale Aspekte einer chronischen Erkrankung

• Disease Management Programme

• Grundlagen der Kommunikation, Patientenzentrierte Gesprächsführung

• Pädagogik, didaktische Modelle der Schulung

 

Theoretischer Teil 160 Sunden. Hospitation 40 Stunden. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zeugnis und ein Zertifikat der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Die Fachweiterbildung erfolgt berufsbegleitend. Sie dauert in der Regel zwei, maximal jedoch fünf Jahre. Die Fachweiterbildung gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil inklusive Modulprüfungen und praktischen Leistungsnachweisen. Der theoretische Teil besteht aus einem Basismodul und sieben Fachmodulen mit insgesamt mind. 720 Unterrichtseinheiten. Die berufspraktischen Einsätze können in unterschiedlichen Intensiv- und Anästhesieabteilungen (auch Kooperationshäuser) stattfinden. Die praktische Weiterbildung, besteht aus 1.800 Stunden.

Berufspraktische Anteile

Die erforderlichen Anteile der praktischen Weiterbildung umfassen:

  • mindestens 500 Stunden in der operativen Intensivpflege
  • mindestens 500 Stunden in der konservativen Intensivpflege (internistisch / neurologische Intensivpflege)
  • mindestens 500 Stunden in der Anästhesiepflege
  • 300 Stunden sind auf die vorgenannten Einsatzbereiche oder weitere Funktionsbereiche zu verteilen.

Die Teilnehmer*innen erhalten nach bestandener Prüfung ein Prüfungszeugnis und eine Urkunde.

Unser Team

Susanne Portmann

Leitung der Abteilung Innerbetriebliche Fortbildung